Harte(gepanzerte) und sanfte(nichtgepanzerte) Charaktere
Aus Zwiebel wurde Stachelschwein!
Oszillierender Doppelcharaktere
(Angelehnt an Gedanken von vor allem Wilhelm Reich und James DeMeo)
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Die heutigen Menschen sollen von Hominiden stammen, die in ihrer 2 bis 2,4 Mill. Jahren Entwicklung die Vorlage der letzten etwa 15.000 Jahren unserer Vorgeschichte gebildet haben. Manche Paläo-Klimatologen sagen, dass unser grobes Verhalten einen friedlichen Abschnitt hatte, der aber nur wenige 1000 Jahre andauerte und mit der Trockenheit und dem Beginn der Wüstenbildungen auf der Erde dann aber umkippte. Die zuerst von Naturreichtum gut versorgten, satten, sanften und gutmütigen sowie "ehrlichen" Homo sapiens entweder starben oder entwickelten sich „epigenetisch“ zu harten, brutalen und aggressionsorientierten Wanderern mit aller möglichen Art von "Panzerung", um sich vom Aussterben zu retten! So gesehen sind die heutigen Homo sapiens sapiens mehrheitlich "gepanzert".
Während sie in ihren Handlungen unberechenbarer, rücksichtloser und egoistischer wurden und immer mehr sich auch mit gepanzerten epigenetischen „Kernen“ rüsteten, behielten sie teilweise die liebevollen Emotionen innerhalb ihrer Panzerungen bei; sie wurden gespaltene Persönlichkeiten jedoch mit plastischer Flexibilität und Formbarkeit: d.h.
aus Zwiebel(*) wurde Stachelschwein(**)! Und
aus Homo sapiens wurde Homo economicus!
James DeMeo(***):
"........Die Karte weltweiten Verhaltens zeigt eindeutig, dass Patrismus in seiner weltweiten
Verteilung weder allgegenwärtig noch zufällig war. Die Kulturen der Alten Welt waren
ganz klar patristischer als die Kulturen in Ozeanien oder in der Neuen Welt. Darüber
hinaus befindet sich der Raum des extremsten Patrismus in der Alten Welt in einem
großen zusammenhängenden Verband, der sich über Nordafrika und den Nahen
(Mittleren) Osten bis nach Zentralasien hinein erstreckt.
Von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass genau dieser geographische Raum heute
die extremsten, ausgedehntesten und trockensten Wüstengebiete der Welt umfasst.
Karten mit Angaben über Umweltbedingungen in Wüsten zeigen eine Verteilung, die der
Verteilung des extremen Patrismus auf der Karte sehr ähnlich ist...."
Beim heutigen "Wirtschaftsmensch" Homo economicus verwässert sich zunehmend weltweit der Hart-Sanft-Unterschied zwischen Patrismus und Matrismus (Mann und Frau). In den Chefetagen und in der Politik müssen auch die Frauen der Macht unter dem Zwang der Nutzenmaximierung des Kapitals, sich harte Bandagen anlegen! Beispiele aus dem Alltag der "Panzerung" sind unzählig.
(wird fortgesetzt).
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(*)
Peer Gynt(Ein dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen (1828-1906):
Du bist kein Kaiser; du bist eine Zwiebel.
Jetzt will ich dich einmal schälen, mein Peer!
Es hilft dir nichts, stöhnst du auch noch so sehr.
(Nimmt eine Zwiebel und pflückt Haut um Haut ab.)
Da liegt die äußre, zerfetzte Schicht; -
Der Gescheiterte, der um sein Leben ficht.
Die Passagierhaut hier, dünn wie ein Sieb, -
Hat doch im Geschmack von Peer Gynt einen Hieb.
Hier ist das Goldgräber-Ich; - fahr hin!
Der Saft ist weg, - war je einer drin.
Dies Dickfell hier, mit dem Zipfel für zwei, -
Ist der Pelzjäger an der Hudsonsbai.
Dies gleicht einer Krone hier; - hat sich was -!
Dem geben wir ohne weitres den Pass.
Hier der Altertumsforscher, kurz aber kräftig,
Und hier der Prophete, frisch und vollsäftig.
Er stinkt von Lügen, wie's in der Schrift heißt;
Ein Duft, der ein ehrlich Mannsaug' wie Gift beißt.
Dies Blatt hier, das weichlich am Finger klebt,
Ist der Herr, der herrlich und in Freuden gelebt.
Das nächste scheint krank. Es hat schwarze Schwielen; -
Schwarz kann auf Neger wie Pfaffen zielen.
(Pflückt mehrere auf einmal ab.)
Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht!
Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?!
(Zerpflückt die ganze Zwiebel.)
Bis zum innersten Innern, - da schau' mir einer! -
Bloß Häute, - nur immer kleiner und kleiner. -
Die Natur ist witzig!
(Wirft den Rest fort.)
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> siehe: http://www.sgipt.org/gipt/diffpsy/devianz/hochstap/stud/gyntp.htm
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(**)
Der Igel und das Stachelschwein
Ein Igel wollte wandern gehn,
denn draußen war es wunderschön.
Hut, und Stock und Rucksack an,
dann zog er los, der Wandersmann.
Da sprach ihn an, ein Stachelschwein,
warum wanderst du allein,
lass uns doch gemeinsam laufen,
dann musst du nicht alleine schnaufen.
Und so zogen beide dann,
durch Sträucher und Gebüsch,
schmissen sich die Jacke an,
es wurde ihnen frisch.
Der Igel will das Stachelschwein,
küssen auf den Mund,
das ruft ganz laut, ey lass das sein,
du bist wohl nicht gesund !
Was fällt dir Igelbängel ein,
ich dich nicht knutschen kann,
ich habe einen Schwängel fein,
hallo, ich bin ein Mann!
Da lief der Igel sehr bedrückt,
zurück zu seinem Bau,
fremdgehen brachte ihm kein Glück,
er blieb bei seiner Frau !
Und die Moral von der Geschicht,
Leute hört gut her,
sich betrügen bringt es nicht,
zu lieben ist nicht schwer !!!
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> siehe: http://www.buch-schreiben.net/b9069-Gedichte-Der-Igel-und-das-Stachelschwein.htm
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(****):
http://www.berndsenf.de/pdf/emotion10SaharasiaThese.pdf
Erschienen im Jahre 1992 in der Zeitschrift »emotion«.
James DeMeo
Entstehung und Ausbreitung des Patriarchats - die »Saharasia